Mein Aufenthalt in Norwegen
… dauerte etwas mehr als zwei Wochen. Ich lebte bei einer Gastfamilie mit einem Sohn und einer Tochter in dem kleinen Ort Norheimsund. Meine Schule war nur wenige Minuten mit dem Bus entfernt, und auch dort fand ich schnell Anschluss. Ich lernte eine kleine Gruppe Mädchen kennen, die mir halfen, mich in der Schule zurechtzufinden. Die Lehrer waren sehr nett – einige hielten den Unterricht sogar extra auf Englisch oder übersetzten die Aufgaben für mich, damit ich aktiv mitmachen konnte.
An den Wochenenden unternahm meine Gastfamilie Ausflüge mit mir, etwa zu einem großen Bergsee oder einem alten Wikingerdorf. Für die Zeit nach der Schule erstellte der stellvertretende Schulleiter einen Plan mit Aktivitäten, die ich zusammen mit anderen Austauschschülern aus Deutschland machen konnte.
Von Schwimmen und Paddeln bis zu einem Tag auf einer Farm war alles dabei. Mein Austauschpartner begleitete mich zu einigen dieser Aktivitäten, und gemeinsam mit den anderen Schülerinnen und Schülern aus Deutschland und Norwegen veranstalteten wir an einigen Abenden Filmabende oder grillten.
Am letzten vollen Tag unternahm ich mit der Tochter meiner Gastfamilie noch einen Ausflug in die nahegelegene Großstadt Bergen, wo ich eine traditionelle norwegische Parade mit Musikern erleben durfte.
Alles in allem hatte ich während meines Aufenthalts unheimlich viel Spaß, genoss die Zeit sehr und freue mich schon darauf, eines Tages wieder nach Norwegen zu fliegen und meine Freunde dort zu besuchen.
Lucy-Marie Schwarzbauer
