Erasmus+ Schüler*innenaustausch am BORG Bad Radkersburg

Im Rahmen von Erasmus+ waren rund 20 Oberstufenschüler*innen aus der Nähe von Modena (Italien) zu Gast im BORG Bad Radkersburg. Unter dem Motto „Desasters without borders“ setzten sie sich mit der Anpassung an die Folgen des Klimawandels auseinander. „Hitzewellen, Stürme und Starkregenereignisse – Fakt ist: Der Klimawandel wird uns alle betreffen. Die Frage ist: Wie gehen wir damit um und welche Strategien können wir entwickeln?“, so Prof.in Nina Voglmeir, die Erasmus+ am BORG koordiniert. 

Zu den Vortragenden zählten Abschnittsbrandinspektor Armin Christandl, Markus Stadler vom Zivilschutzverband des Landes Steiermark mit Genehmigung von Geschäftsführer Heribert Uhl, Gruppeninspektor Thomas Kaufmann von der Polizei, Jürgen Jöbstl von der Wasserrettung Steiermark und Sebastian Reichard von der UNIQA. Hauptbrandinspektor (HBI) Thomas Boden simulierte die Entstehungsbrandbekämpfung (die Schüler*innen durften auch selbst löschen), Rot-Kreuz-Instruktor Rene Welser schulte sie in Bezug auf Erste Hilfe. Prof. Anton Pazek erklärte den Schüler*innen, wie man Wasser säubern kann und Prof. Mate Vig übte den Transport von bewusstlosen Personen. Bürgermeister Karl Lautner war als Verantwortlicher im Katastrophenfall ebenfalls vor Ort. 

Im Mai geht das Programm weiter – dann fahren BORG-Schüler*innen nach Italien, um gemeinsam mit Erasmus-Teams aus Finnland, Deutschland, Italien, der Niederlande und Österreich diese Thematik zu bearbeiten. „Ich freue mich, dass unsere Schüler*innen im Rahmen von Erasmus+ die Möglichkeit haben, international Erfahrungen zu sammeln und Schüler*innen aus verschiedenen Ländern bei uns begrüßen zu dürfen. Dies stärkt den Zusammenhalt und fördert den interkulturellen Austausch“, so Erasmus+-Koordinatorin Prof.in Nina Voglmeir.