Échange Johanna Dohnal – Simone Veil
Im Rahmen des von der Bildungsdirektion Steiermark organisierten und teilweise von Erasmus+ finanzierten Austauschprojekts Échange Johanna Dohnal – Simone Veil hatten auch dises Jahr drei unserer Schülerinnen die Gelegenheit, einen Monat lang den französischen Schulalltag und die Kultur an der Côte d’Azur hautnah zu erleben. Christina Lamprecht (7A), Luca Konrad (7B) und Johannes Wagner (7C) besuchten im September gemeinsam mit ihren Austauschpartnerinnen ihre jeweiligen französischen Schulen und lernten Land, Leute und Lebensweise im Süden Frankreichs durch vielfältige Aktivitäten und Ausflüge kennen.
Im Oktober durften wir im Gegenzug drei französische Schüler*innen – Tahina Augustin, Lukas Zahaf und Enguerrand Santana – bei uns am BORG Bad Radkersburg willkommen heißen. Auch sie verbrachten einen Monat in der Region und nahmen aktiv am Schul- und Familienleben teil.
Der Austausch war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung: Sprachkenntnisse wurden vertieft, interkulturelle Kompetenzen gestärkt und internationale Freundschaften geschlossen.
In diesem Sinne: Ce n’est qu’un au revoir – à très bientôt!
Mein Auslandsmonat in Südfrankreich
Nach einem Matching mit meinem französischen Austauschschüler gab es schon im März in Graz ein Pre-Departure Training, bei welchem ich andere Schüler:innen aus der Steiermark, die ebenfalls beim Echange 2024 mitmachten, traf. Dort wurden wir darauf vorbereitet, wie es sein wird, in einer französischen Gastfamilie zu leben.
Und dann begann das Abenteuer Frankreich. Am letzten Mittwoch in den Ferien fuhren wir mit dem Bus nach Nizza und verbrachten dort zwei wunderschöne Tage.
Vormittags besuchten wir den Französischunterricht und nachmittags wurde uns die eindrucksvolle Stadt am Meer gezeigt. Am Samstag ging es dann schließlich für jede:n in Richtung neue Heimat. Ich wurde am Bahnhof in Toulon abgeholt und lebte in Belgentier bei meinem Austauschpartner, seinem Bruder, seiner Schwester und den Eltern. Ich besuchte mit ein paar anderen Austauschschüler:innen aus der Steiermark das Oberstufengymnasium in La Garde Lycée du Coudon und war immer wieder sehr dankbar dafür,mich mit meinen österreichischen Freundenaustauschen zu können.
Überrascht war ich vom Schulsystem und der Länge eines Schultages (von 8 Uhr bis 17.30 Uhr), sowie den Essensgewohnheiten der Franzosen und den spannenden kulturellen Eigenheiten. Wochenends erlebte ich viele Abenteuer, beispielsweise Kajakfahren bei ordentlichem Wellengang im Meer, Klettern im Hochseilgarten oder ein klassisches Chorkonzert.Die Zeit in Frankreich ist unglaublich schnell vergangen und ich kann jedem eine solche Erfahrung nur empfehlen.
Johannes Wagner, 7C
Mein Auslandsmonat in Südfrankreich
Mein einmonatiger Austausch in Frankreich war eine unglaubliche Erfahrung, die mir sowohl kulturell als auch persönlich viel gebracht hat. Gleich am Anfang ging es nach Nizza, und obwohl die 14-stündige Busfahrt echt anstrengend war, war ich voller Vorfreude. In den ersten Tagen haben wir die Stadt erkundet und ich durfte an einer Uni Unterricht auf Französisch haben. Das war spannend, aber auch herausfordernd, weil ich nicht alles verstanden habe. Trotzdem hat es Spaß gemacht, und ich habe dort schon viel gelernt.
Nach ein paar Tagen ging es dann zu meiner Gastfamilie. Ich war ein bisschen nervös, aber sie waren super herzlich und haben mich sehr gut aufgenommen. Wir haben viel zusammen unternommen, zum Beispiel sind wir nach Cannes an den Strand gefahren, wo ich dann eine französische Pizza gegessen habe. Ein Highlight war der Besuch eines Fußballspiels in Nizza – die Stimmung im Stadion war unbeschreiblich!
In der Schule war es zunächst ungewohnt. Der Unterricht begann oft spät und dauerte bis in den Nachmittag. Besonders die Fächer Kunst und Französisch haben mir gefallen, auch wenn es manchmal schwierig war, den Lehrern zu folgen. Trotzdem habe ich mich schnell eingelebt und sogar bei schulischen Aktivitäten wie Fußball mitgemacht. Die Mittagspausen waren immer lang, sodass man genug Zeit hatte, sich auszuruhen oder etwas zu unternehmen.
Abseits der Schule habe ich viele kleine, aber besondere Momente erlebt: Spaziergänge durch die Stadt, Bowling mit Freunden, oder einfach mal die entspannte Atmosphäre genießen. Auch die Ausflüge, zum Beispiel nach Monaco oder Antibes, waren beeindruckend.
Am Ende des Monats war ich traurig, Abschied zu nehmen, weil ich mich richtig wohlgefühlt habe. Die Zeit in Frankreich war ein unvergessliches Erlebnis, das mir geholfen hat, meine Sprachkenntnisse zu verbessern und viele neue Freundschaften zu schließen.
Luca Konrad, 7C
Mein Auslandsmonat in Südfrankreich
Im Rahmen des Erasmus+-Austauschprogramms hatte ich die Möglichkeit, am Anfang des Schuljahres für einen Monat in Cannes zu leben und die französische Kultur kennenzulernen. Meine Reise begann am 4. September 2024 mit einer 12-stündigen Busfahrt nach Nizza. Dort verbrachten alle steirischen Schüler, die mit der Organisation unterwegs waren, die ersten Tage. Zur Vorbereitung auf die Zeit bei der Gastfamilie und den Schulalltag nahm ich an einem dreitägigen Französischkurs teil. Außerdem konnte ich bereits einiges von der Stadt Nizza erkunden. Meine Austauschpartnerin und mein Gastvater nahmen mich herzlich bei sich auf und zeigten mir ihren Wohnort Mandelieu sowie die Umgebung. Sie brachten mir die französische Kultur näher und ließen mich an ihrem Alltag teilhaben. Natürlich ging ich auch zur Schule und lernte das französische Schulsystem kennen, das sich in vielerlei Hinsicht von unserem österreichischen unterscheidet. Obwohl ich mich hin und wieder auf Englisch verständigen musste, habe ich das Gefühl, dass sich mein Französisch, insbesondere mein Hörverständnis, deutlich verbessert hat. Zudem bin ich selbstständiger geworden und habe gelernt, mich in einem fremden Land selbstbewusst zurechtzufinden.
Ein besonderes Highlight war das wunderschöne Meer an der Côte d’Azur. Zusammen mit meiner Austauschpartnerin, ihren Freundinnen und anderen österreichischen Austauschschülern besuchte ich die Insel Sainte-Marguerite. Dort erfuhr ich mehr über die Geschichte von Cannes und sprang sogar von Klippen ins Meer.
Obwohl ich anfangs skeptisch war, bin ich sehr dankbar für diese einmalige Erfahrung. Ich schätze die Unterstützung meiner Austauschpartnerin und all der Menschen, die ich während meines Aufenthalts kennenlernen durfte und mit denen ich Zeit verbracht habe. Auch wenn es mir sehr gut gefallen hat, war ich froh, am 5. Oktober 2024 nach Hause zurückzukehren, um meine Familie, Freunde und meine Heimat wiederzusehen.
Christina Lamprecht, 7C
